US-Magazin "Forbes": Tom Cruise ist der angesagteste Star - DER SPIEGEL
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US-Magazin "Forbes" Tom Cruise ist der angesagteste Star

Es geht um Einfluss, Erfolg und natürlich um Geld. Wieder einmal hat die US-Zeitschrift "Forbes" die 100 angesagtesten Stars bestimmt. Das Erstaunliche? Der Nervigste kommt nach oben.
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Los Angeles - Aus lauter Begeisterung für seine Freundin Katie Holmes hüpfte Tom Cruise überschwänglich in einer Talkshow herum. Die Geburt von Tochter Suri vermarktete er öffentlichkeitswirksam. Zudem engagiert er sich für die umstrittene Scientology-Organisation und teilte derbe Spitzen gegen die ehemals depressive Brooke Shields aus.

Doch all das machte den Schauspieler, der erst im März die Spott-Trophäe "Goldene Himbeere" erhielt, zum Gesprächsthema Nummer eins und brachte ihn so an die Spitze der alljährlichen "Celebrity 100 Power List" der US-Zeitschrift "Forbes". Damit ist er die einzige Berühmtheit, die es zum zweiten Mal nach 2001 ganz nach oben schaffte. Der 43-Jährige sei mit einem Einkommen von 67 Millionen Dollar innerhalb eines Jahres für die Filme "Krieg der Welten" und "Mission Impossible 3" der Star in Hollywood, der am meisten Geld einnehme, schreibt das Magazin in seiner jüngsten Ausgabe.

"Forbes" verglich die Einkommen von Prominenten zwischen Juni 2005 und Juni 2006. Zudem zählte es die Suchergebnisse bei "Google" und die Nennungen in den Medien sowie die Anzahl der Titelseiten in den 26 wichtigsten US-Zeitschriften.

Auf Platz zwei der Analyse landeten die Altrocker der Rolling Stones, die auf ihrer Tournee "A bigger bang" 162 Millionen Dollar einnahmen. Die US-Talkshow-Queen Oprah Winfrey rutschte von Platz eins im vergangenen Jahr auf Platz drei. Die 52-Jährige, die seit 20 Jahren eine beliebte TV-Show moderiert, verdiente 2005 mit ihrem Medienimperium 225 Millionen Dollar.

Mit Klum und Schumacher zwei Deutsche auf der Liste

Den vierten Platz belegen die irischen Rocker von U2, auf Platz acht landete der US-Rapper 50 Cent. Der Autor des Bestsellers "The Da Vinci Code" ("Sakrileg"), Dan Brown, steht auf Platz zehn der "Forbes"-Liste. Unter den Sportlern ist der Golfer Tiger Woods der Bestplatzierte. Er landete dank eines Einkommens von 90 Millionen Dollar an fünfter Stelle.

Dass Medienrummel für "Forbes" nicht alles ist, zeigt die Plazierung von Schauspieler Brad Pitt. Der Hollywood-Beau rutschte vom elften auf den 20. Platz ab. Brad Pitts Ex-Frau Jennifer Aniston, Star der Fernsehserie "Friends", wurde an 35. Stelle genannt - direkt gefolgt von ihrer Schauspielkollegin Angelina Jolie, der neuen Frau an Pitts Seite. Mel Gibson, Spitzenreiter 2004 und im vergangenen Jahr noch auf Platz drei, fiel ebenso wie Popstar Madonna (im vergangenen Jahr auf dem achten Platz) und Oscar-Preisträgerin Julia Roberts aus den Top 100 heraus.

Auch die Promi-Sternchen Paris Hilton und Nicole Richie haben es in die Liste geschafft. Die beiden erreichten immerhin Platz 56 und 95. Mit Top-Model Heidi Klum auf Platz 96 und Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher auf Platz 30 schafften es auch zwei Deutsche in die Liste.

aki/AFP/AP