Junge aus Tennessee: Der kleine Messias
Urteil gekippt Kleiner Junge darf doch Messias heißen
Newport - Jaleesa Martin darf aufatmen: Ein Richter im US-Bundesstaat Tennessee hat ihr erlaubt, ihren acht Monate alten Sohn Messiah zu nennen. Damit kippte er ein Urteil, das den Namen im August verboten hatte, weil - so die Begründung damals - der Titel 'Messias' nur Jesus Christus zustehe.
Ursprünglich ging es nur um einen Streit zwischen Martin und dem Vater des Kindes, Jawaan McCullough. Die Eltern konnten sich nicht einigen, welchen Nachnamen der Junge tragen sollte. Doch eine Richterin entschied kurzerhand, dass der Vorname das eigentliche Problem sei und benannte das Kind in Martin um.
Die Richterin habe dabei nicht verfassungsgemäß gehandelt, hieß es nun in der Berufungsverhandlung. Es gebe keine gesetzliche Basis, den Namen eines Kindes zu ändern, wenn sich beide Eltern einig seien, sagte der Vorsitzende.
Der Name des Kindes lautet nun offiziell Messiah Deshawn McCullough.