Neugierde stillen: Diese Orte bekommt man sonst nicht zu Gesicht
Verborgene Orte So haben Sie die Schweiz noch nie gesehen
Es sieht ein wenig aus wie der Tresorraum einer Bank, doch hier entstehen Delikatessen: Sepp Häcki und sein Sohn Patrick aus Kerns nahe Luzern züchten Edelpilze. Um das Betriebsgeheimnis zu schützen, bekommen nur wenige Menschen Zugang. Zum Beispiel der Fotograf Kostas Maros und die Kunsthistorikerin Catherine Iselin für ihren Bildband "Hidden".
Neugierde stillen: Diese Orte bekommt man sonst nicht zu Gesicht
Bei der Auswahl legten Maros und Iselin Wert auf Vielfalt, geografisch und inhaltlich: Sie besuchten eine Anlaufstelle für Suchtkranke, eine Beruhigungszelle in einem Hochsicherheitsgefängnis, ein abhörsicheres Besprechungszimmer im Bundeshaus Bern und auch einen Darkroom. Teils exotische, mal alltägliche Orte, denen gemein ist, dass nur wenige Menschen sie betreten dürfen.
Maros baute jeweils ein kleines, provisorisches Studio auf, arbeitete ohne zusätzliches Licht, mit Belichtungszeiten von bis zu drei Minuten. Mit einem Weitwinkelobjektiv konnte er in engen und großzügigen Räumen gut arbeiten. Menschen sind auf den Bildern nicht zu sehen.
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17.10.2026 15.33 Uhr
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Mit ihrem Bildband wollen Iselin und Maros Verborgenes sichtbar machen, ihm aber auch nicht die Magie nehmen. "Durch die Wahl eines bestimmten Blickwinkels oder das Verschieben der Kameraperspektive erhält ein Raum eine komplett andere Wirkung", sagt der Fotograf. "Ich habe versucht, die Atmosphäre, die ich wahrgenommen habe, aufs Bild zu bannen."
Auch wenn ihr Projekt vorerst abgeschlossen ist, sagt der Fotograf: "Es gibt sicherlich noch Hunderte faszinierende Plätze, die man sonst nie zu Gesicht bekommt." Unter anderem hätte er gerne noch ein Augenprothesenatelier besucht - doch die Besitzer lehnten aus Rücksicht auf die Patienten ab.