Zwangsschließung: Jackson-Ranch macht Pforten dicht - DER SPIEGEL
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Zwangsschließung Jackson-Ranch macht Pforten dicht

Erneuter Ärger für Michael Jackson: Weil er seine knapp 70 Angestellten nicht bezahlt hat, haben kalifornischen Behörden das "Neverland"-Anwesen des Popstars geschlossen. Sollte der Sänger den Lohnrückstand nicht begleichen, drohten rechtliche Schritte, hieß es.
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Los Olivos/USA - "Wir sind heute Morgen dorthin gefahren und haben dem Wachpersonal am Haupteingang die Schließungs-Anweisung übergeben", sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Um die zahlreichen Tiere im Zoo von Neverland werde sich das Tierschutzheim kümmern, hieß es.

Das Anwesen wurde den Angaben zufolge geschlossen, weil die Versicherung für 69 Beschäftigte auf dem mehr als 1000 Hektar großen Gelände ausgelaufen sei. Seit dem 10. Januar seien keine Beiträge mehr gezahlt worden. Zudem erklärten 47 Angestellte, sie hätten seit Jahresbeginn kein Gehalt mehr erhalten.

Jetzt soll der ehemalige "King of Pop" eine Strafe in Höhe von 69.000 Dollar (rund 58.000 Euro) zahlen. Die Behörde für Arbeitsschutz habe entschieden, dass Arbeiter die Ranch nicht mehr betreten dürften, teilte Sprecher Dean Fryer gestern mit. Jackson könne die Ranch wieder öffnen, wenn er die Versicherung für die Angestellten zahle. Wenn er allerdings den Lohnrückstand nicht zahle, drohten rechtliche Schritte, so der Sprecher weiter.

Der 47-jährige Sänger wohnt zur Zeit nicht auf der Ranch nahe der Stadt Santa Maria. Seit seinem Freispruch im Prozess wegen Kindesmissbrauchs im vergangenen Jahr lebt er in Bahrein am Persischen Golf. Jackson wurde bislang mit insgesamt knapp 170.000 Dollar Strafgeldern belegt. Er äußerte sich bisher nicht zu den aktuellen Vorwürfen.

ala/AP/reuters