Gesichtscreme Uschi Glas verklagt Stiftung Warentest
Berlin - Sie habe bereits am Dienstag "Klage bei der Pressekammer in Berlin eingereicht", sagte die Schauspielerin der Illustrierten "Neue Revue". In der April-Ausgabe der Zeitschrift "Test" hatte die Stiftung eine Untersuchung zum Thema "Versandkosmetik" veröffentlicht, bei der die "Uschi Glas hautnah Face Cream" mit "mangelhaft" bewertet wurde. Sieben von 30 Probandinnen hatten den Test abgebrochen. Sie litten den Angaben zufolge unter einer "toxisch-irritativen Kontaktdermatitis", die sich unter anderem durch Brennen, Juckreiz und Schuppung der Gesichtshaut bemerkbar machte.
Dagegen habe die Schauspielerin nun drei weitere Gutachten eingeholt, die angeblich beweisen, dass ihre Hautcreme "nicht nur unbedenklich, sondern extrem verträglich" sei, wie Glas der Illustrierten weiter sagte. Sollte die Klage Erfolg haben, sollen im Anschluss noch Schadenersatzforderungen an Stiftung Warentest gestellt werden.
Zunächst soll es um Schadenersatz gehen, weil der Absatzrückgang für sie "schmerzlich" sei. Danach wolle Glas erneut klagen - wegen Rufschädigung. "Die Häme wird da auf mich personalisiert. So nach dem Motto 'Schätzchens Creme macht krank'. So was lasse ich mir nicht gefallen", sagte der TV-Star.
Die Sprecherin von Stiftung Warentest, Heike van Laak, sagte gestern, dass "noch keine Klage" vorliege. "Für uns hat sich überhaupt nichts geändert. Wir bleiben bei unseren Testergebnissen und sehen der Klage gelassen entgegen."