Gewaltverbrecher: 50 Spürhunde suchen Schmökel - DER SPIEGEL
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Gewaltverbrecher 50 Spürhunde suchen Schmökel

Die Polizei hat die Suche nach dem flüchtigen Gewaltverbrecher Frank Schmökel verstärkt. Sie setzt nun 50 Spürhunde ein. Wie jetzt bekannt wurde, sollen die Ermittler vor einigen Tagen "zehn Meter" an Schmökel vorbeigelaufen sein.
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Frankfurt (Oder)/Bautzen - Am Dienstag sollen etwa 50 Diensthunde aus dem gesamten Bundesgebiet das Waldstück bei Großdubrau in Ostsachsen durchsuchen, sagte der Sprecher des Landeskriminalamtes Sachsen Lothar Hofner. Insgesamt seien wieder fünf Hundertschaften der Polizei vor Ort.

Schmökel ist der Polizei in den vergangenen Tagen offenbar nur knapp entgangen. Wie die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf leitende Polizeikreise in Sachsen berichtet, liefen Ermittler offenbar vor einigen Tagen "zehn Meter an Schmökel vorbei, ohne ihn zu bemerken". Dies zeige, wie schwierig die Suche nach Schmökel sei.

In dem Waldgebiet bei Bautzen, wo der Verbrecher vermutet wurde, durchkämmten mehrere Hundertschaften in so genannten "Suchketten" den Wald. Aber auch in der Nacht zu Dienstag blieb die Suche nach dem 38-Jährigen erfolglos.

Der mehrfach verurteilte Kinderschänder ist seit 25. Oktober auf der Flucht. Am vergangenen Donnerstag tötete er in Strausberg nahe Berlin einen 60 Jahre alten Mann und stahl dessen Auto.