"Girlscamp" Baggerboxen und Bikini-Schönheiten
Hamburg - Die pinkfarbenen "Baggerboxen" stehen in insgesamt zwölf Kinocentern in ganz Deutschland. Sie sind hauptsächlich zu den Haupt-Kinozeiten am Wochenende geöffnet. In den Pappkisten können Männer per Kamera Kontakt zu den zehn Bikini-Girls Aufnehmen, die acht Wochen in einem Luxusbungalow auf der Kanareninsel Hierro zubringen sollen. Denn die Mädchen dürfen sich jede Woche mit Hilfe von drei ausgewählten Videoclips den "Boy of the Week" bestellen.
Drei Tage kann dieser Traumtyp in der "Boyzone" wohnen. Er soll mit allen Mitteln der Verführungskunst versuchen, seine Favoritin aus dem Camp zu locken. Im Gegensatz zu den Zuschauern wissen die Mädchen aber nicht, welche die Auserwählte ist. Wenn sie es erfährt und auf die Frage "Willst Du mit mir gehen?" mit Ja antwortet, ist sie raus aus dem Spiel und hat damit ihre Chance auf die 100.000 Euro Preisgeld vertan.
Die Girls im Camp werden von 30 Kameras beobachtet. Die Zuschauer können wie bei "Big Brother" Beliebtheitsnoten für die jungen Frauen verteilen. Und wie bei der Container-WG bei RTL 2 nominieren die Bewohnerinnen nach und nach eine, die den Bungalow verlassen muss, aber ein "NewGirl" zieht ein und soll damit laut Sat.1 "neue Geschichten, neue Intrigen, neuen Fun und neue schöne Aussichten" liefern.
Die 26-jährige Barbara Schöneberger wird die Sendung aus dem Studio in Hamburg moderieren, ihr 30 Jahre alter Kollege Kena Amoa sorgt für die Vor-Ort-Berichterstattung. Das Konzept der Sendung finden beide angeblich äußerst reizvoll - mit einer kleinen Einschränkung: "Ich hasse es, wenn man mir beim Essen zuschaut. Beim Sex wäre das für mich kein Problem", stellte Amoa von vornherein klar.