Gluthitze Deutschland droht Stromengpass
Stiel am Eis: Herrlich knusprig und so kühl
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Ebbe auf dem Staffelsee bei Uffing im Landkreis Garmisch-Partenkirchen
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Brunnenplantschen in der Bremer Innenstadt
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Ein Traum in Blau
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Feuchte Füße
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In Perl-Nennig fiel der Rekord: 40,8 Grad wurden hier gemessen
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"Temi" genießt das Bad im Tierpark Friedrichsfelde in Berlin
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Abtaucher in Gelsenkirchen
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Köpfchen unter Wasser
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Hamburg - An der Nord- und Ostseeküste drängeln sich die Badegäste, kein Handtuch findet dort mehr Platz. Auch auf den Inseln an der Nordsee ist es rappelvoll. Nur wer vorgebucht hat, kann überhaupt einen Platz auf den Fähren bekommen - und dass, obwohl die Reedereien ihre Verbindungen nahezu verdoppelt haben. Nach Norderney und Juist verkehren normalerweise 13 Fähren, am Samstag ließ die Gesellschaft die Schiffe 24-mal pendeln. Auch auf die schleswig-holsteinischen Nordseeinseln setzte ein Run ein. Die Fähren zwischen Dagebüll und Amrum sowie Föhr waren bereits am Vormittag ausgebucht. Eng wurde es auch auf den Autobahnen A 1 und A 7 Richtung Lübeck und Flensburg ging es streckenweise nur im Schritttempo voran.
Und selbst auf den Flughäfen in Norddeutschland standen die Passagiere im "Stau". Nach dem Ausfall einer Klimaanlage, die die Radargeräte der Luftüberwachung in Bremen kühlt, musste die Anlage abgeschaltet werden. Von dort werden Abflüge und Landungen in Hannover, Hamburg und Bremen koordiniert. Tausende Urlauber waren von den Verspätungen betroffen. Erst nach Stunden konnten die verschobenen Flüge abheben.
Möglicherweise kommt es in den kommenden Tagen noch öfter zu Abschaltungen. Denn nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" drohen in einzelnen Regionen Stromengpässe. Wegen der hohen Wassertemperaturen in den Niedrigwasser führenden Flüssen könnten Atom- und Kohlekraftwerke, die ihr Kühlwasser daraus beziehen, nicht mehr mit voller Kapazität genutzt werden, hieß es. So wurde mittlerweile unter anderem die Stromerzeugung der Meiler Brunsbüttel, Stade, Isar I, Krümel und Unterweser gedrosselt. Das Atomkraftwerk Obrigheim ging ganz vom Netz. Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW rief die Verbraucher zum Stromsparen auf.