Grand-Prix-Vorentscheid Gottschalk darf singen
Hamburg - "Gottschalk ist für die Vorausscheidung akzeptiert und wird singen", sagte der Grand-Prix-Verantwortliche beim NDR, Jürgen Meier-Beer, am Montag in Hamburg. Gottschalk will mit seinem Auftritt seine verlorene Saalwette am Samstagabend in der ZDF-Show "Wetten, dass...?" einlösen.
Der Showmaster habe zugesagt, alle Regeln einzuhalten und im Falle eines Siegs auch beim Grand Prix Eurovision in Kopenhagen seine Gesangskunst zu demonstrieren. Wie alle anderen Künstler muss Gottschalk jetzt einen maximal drei Minuten langen Titel einreichen, der fertig produziert und noch nicht veröffentlicht worden ist. Meier-Beer macht für den Auftritt Gottschalks eine Ausnahme: "Eigentlich ist die Meldefrist schon vor zwei Wochen abgelaufen. So etwas wird nicht die Regel werden und auch nicht wieder vorkommen."
Das Management Gottschalks habe sich aber bereits in der letzten Woche mit dem NDR in Verbindung gesetzt, als der Wetteinsatz Gottschalks in "Wetten dass..?" feststand. Man habe dann überlegt, dass man nicht bis 2002 warten wolle, falls Gottschalk verlieren sollte. Nach Absprache mit einigen Plattenfirmen, die bei der Vorausscheidung als Kooperationspartner auftreten, habe er dem Entertainer für seine Wette grünes Licht gegeben.
Gottschalk muss beim Grand-Prix-Vorentscheid unter anderem gegen den Münchner Modemacher Rudolph Moshammer und den aus dem "Big Brother"-Container bekannt gewordenen Zlatko antreten.