Grauenhafter Tod: Junge in Holzspalter gerissen - DER SPIEGEL
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Grauenhafter Tod Junge in Holzspalter gerissen

Bei einem grausigen Unfall ist in Niedersachsen ein achtjähriger Junge ums Leben gekommen. Das Kind wurde von einem rotierenden Kegel in eine Holzspaltmaschine gerissen. Gegen den Großvater wird nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
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Göttingen – Der Junge war mit seinem 66-jährigen Großvater am Wochenende in einem Wald in Oldenrode (Kreis Northeim) unterwegs gewesen, um Kaminholz zu sammeln. Der Großvater hatte an der von einem Traktor angetriebenen Maschine Feuerholz gespalten und die Scheite aufgeschichtet. Der Enkel sei dann unbemerkt zu nah an den Spaltmechanismus geraten, am linken Ärmel seiner Jacke erfasst und in die Maschine gerissen worden. Ein Notarzt wurde zwar mit dem Hubschrauber eingeflogen, konnte dem Jungen aber nicht mehr helfen.

Nach Angaben der Göttinger Staatsanwaltschaft wird nun gegen den Rentner wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die tödliche Maschine wurde inzwischen von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die Ermittler wollen untersuchen, ob Sicherheitseinrichtungen an dem Gerät vorhanden waren. Dem 66-Jährigen, der die Pflegschaft über den Jungen hatte, droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.