Griechenland Heftiges Erdbeben verängstigt Bewohner Kretas
Athen - Das Beben, das eine Stärke von 6,3 auf der Richterskala erreichte, war in fast allen Landesteilen Südgriechenlands zu spüren. Besonders stark bebte die Erde auf Kreta. Nach Berichten des griechischen Rundfunks rannten Tausende Menschen, darunter auch Touristen, auf die Straßen. Verletzungen oder Schäden wurden der Polizei nicht gemeldet, berichtete der staatliche Rundfunk.
Dies bestätigten auch mehrere Bürgermeister der Städte Kretas. "Es gab zuerst ein tiefes Dröhnen, dann wackelte alles hin und her. Wir hatten jedoch Glück", sagte der Bürgermeister des kleinen Ferienortes Palaiohora im Radio.
Das Gebiet südlich von Kreta gilt als eine äußerst erdbebengefährdete Region. Es ist Teil eines mehr als 1000 Kilometer langen Bogens, der im Ionischen Meer östlich von Italien beginnt und über Südkreta bis hin nach Südostanatolien in der Türkei reicht. Dort stoßen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Dabei entstehen immer wieder starke Beben.