Griechenland Taucher findet antiken Schatz
Athen - Die Münzen stammen aus dem dritten Jahrhundert nach Christus. Sie zeigen unter anderem Abbildungen des römischen Kaisers Diokletian und seines Mitregenten Maximian. "Es ist das erste Mal, dass ein numismatischer Schatz dieser Größe in einem Schiffswrack gefunden wurde", sagte ein Sprecher des griechischen Kultusministeriums. Der Wert des Fundes sei noch nicht abschätzbar.
Archäologen gehen davon aus, dass die Münzen zu einem Geldtransport gehörten. Das Geld sollte allen Anzeichen nach für militärische Zwecke ausgegeben werden. Ursprünglich befanden sich die Münzen in zahlreichen hölzernen Kästen, teilte das Ministerium mit.
Die Münzen wurden in einer Tiefe von 47 Metern in der Nähe der Insel Astipalea, ungefähr 260 Kilometer südöstlich von Athen, entdeckt. Dort liegen mehrere Schiffswracks. Das älteste datieren Archäologen auf das dritte Jahrhundert vor Christus. Neben den Münzen wurden auch ein offener Bleisarg sowie eiserne Anker und zahlreiche Keramiken aus verschiedenen römischen Epochen gefunden. Der griechische Zentrale Archäologische Rat will in den nächsten Monaten die Region abermals von Tauchern erforschen lassen.