Grippe: Doris schickte Gerhard ins Bett - DER SPIEGEL
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Grippe Doris schickte Gerhard ins Bett

"Jetzt legst du dich drei Tage hin", befahl Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf ihrem kränkelnden Ehemann Anfang der Woche. Auch aus dem Kabinett bekam Gerhard Schröder Tipps, wie die Grippe zu bekämpfen sei.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mannheim - Der Bundesinnenminister stand dem Kanzler mit Rat zur Seite. "Otto Schily hatte mir Thymianextrakt als Hausmittel für das heiße Bad angeboten", verriet Schröder dem "Mannheimer Morgen". Er habe allerdings auch ein normales Grippemedikament genommen und viel Tee getrunken. Dieser Mix aus Bettruhe, Haushaltsmitteln und Pharmaprodukten sei "es dann gewesen", der ihn wieder auf die Beine gebracht hätte, sagte der Kanzler.

Dass er sich überhaupt krankgemeldet habe, sei seiner Frau zu verdanken. "Man muss sich durchringen, einfach mal zu sagen: Jetzt ist das Sich-Herumschleppen genug. Meine Frau hat irgendwann angeordnet: Jetzt legst du dich drei Tage hin. Das habe ich getan. Und jetzt geht es mir besser", sagte Schröder. Mehr als drei Tage habe er aber nicht im Bett bleiben können, obwohl er die Spätfolgen seines grippalen Infekts noch spüre.

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