Grippe-Impfstoff: Nachschub aus Schweden und England - DER SPIEGEL
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Grippe-Impfstoff Nachschub aus Schweden und England

Impfstoff für eine halbe Million Menschen ist aus dem Ausland unterwegs, nachdem die Vorräte in Deutschland zur Neige gegangen sind. Ausgerechnet England, das am schwersten von der Grippewelle betroffen ist, hatte noch Überschüsse.
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Langen - Für Deutschland ist wieder mehr Grippe-Impfstoff in Sicht. Das staatliche Paul-Ehrlich-Institut im hessischen Langen hat bis Mittwochmittag weitere 30.000 Dosen freigegeben. "Insgesamt rechnen wir damit, für gut eine halbe Millionen Menschen Impfstoff zu bekommen, der ursprünglich für das Ausland produziert war", sagte Instituts-Sprecherin Susanne Stöcker. Die ersten zusätzlichen Impfstoff-Dosen seien ursprünglich für Schweden geplant gewesen. Zugesagt seien aber auch Rücklieferungen aus Ländern wie Frankreich und sogar aus dem besonders von der Grippe betroffenen Großbritannien.

Um eine schwere Erkrankung zu verhindern, ist Stöcker zufolge diese Impfung generell im September oder Oktober zu empfehlen. "Ich bin der Meinung, man sollte jetzt, wo der Impfstoff knapp ist, den Risikopatienten den Vortritt beim Impfen lassen." In dieser Saison hätten sich schätzungsweise zehn bis zwölf Millionen Menschen in Deutschland gegen Grippe impfen lassen. "Das ist eine schöne Tendenz, weil es zeigt, dass die Impfung ernst genommen wird", sagte Stöcker.