Grubenunglück: 29 Kumpel verschüttet - DER SPIEGEL
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Grubenunglück 29 Kumpel verschüttet

Bei einer Gas-Explosion in einem chinesischen Kohlebergwerk sind 29 Arbeiter in einem Stollen eingeschlossen worden. Dutzende weiterer Kumpel konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Zu den Überlebenschancen der festsitzenden Menschen gab es zunächst keine Angaben.
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Peking - Der Unfall ereignete sich gestern Nachmittag in der Xiangyuan Gulch Mine Nr. 2 in der Provinz Shanxi. Laut Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua war es unter Tage zu einer Gasexplosion gekommen. Der Vize-Gouverneur der Provinz machte sich auf den Weg zur Unglücksstelle, um die anlaufenden Hilfsmaßnahmen zu überwachen. Zuvor hatten sich 54 Bergleute noch aus ihrem unterirdischen Gefängnis retten können.

Zuletzt waren Mitte Februar beim schwersten Grubenunglück in China seit 60 Jahren mehr als 200 Menschen getötet worden. Das Unglück hatte sich in der Provinz Liaoning im Nordosten des Landes ereignet.

In China kommt es wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig zu Bergwerksunfällen. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 5000 Kumpel getötet. Erst zu Beginn des Monats kündigten die Behörden an, die Zahl der zugleich unter Tage arbeitenden Menschen verringern und die Sicherheitsvorkehrungen verstärken zu wollen. Vergleichbare Erklärungen der Vergangenheit blieben bislang jedoch stets ohne konkrete Folgen.