Grubenunglück Bergleute in überfluteter Mine gefangen
Somerset/USA - Am Donnerstag hörten die Rettungsmannschaften Geräusche aus der Mine. Das ließ die Hoffnung wachsen, dass zumindest einige der Verschütteten noch am Leben sind. Allerdings sind die Rettungsversuche ein Wettlauf gegen die Zeit, da noch immer Wasser in die Mine dringt, wie eine Behördensprecherin am Donnerstag mitteilte.
Teile des rund 90 Kilometer südöstlich von Pittsburgh gelegenen Bergwerks Quecreek waren am Mittwochabend eingestürzt und überflutet worden. Offenbar hatten die Arbeiter aus Versehen die Wand zu einer benachbarten, stillgelegten und überfluteten Grube durchbrochen.
Die Rettungsmannschaften bemühten sich zunächst, das Wasser aus der Grube zu Pumpen. "Das Wasser steigt aber immer noch. Die Lage ist weiter sehr gefährlich", sagte Betsy Mallison, eine Sprecherin der Umweltbehörde von Pennsylvania. Die Retter wollen nun Löcher in die Grube bohren, um Luft hinein- und Wasser herauszupumpen. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren zwei Gruppen von Arbeitern unter Tage. Die eine Gruppe wurde von der anderen gewarnt und konnte die Mine noch verlassen.