Grubenunglück : Bergleute noch immer gefangen - DER SPIEGEL
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Grubenunglück Bergleute noch immer gefangen

Mehr als 24 Stunden nach dem Unglück in einem Kohlebergwerk im US-Bundesstaat Pennsylvania kämpfen die Rettungskräfte weiter um das Leben von neun eingeschlossenen Bergleuten. Teile des Bergwerks Quecreek waren am Mittwochabend eingestürzt und überflutet worden.
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Somerset/USA - Die Helfer versuchen, mit einem großen Bohrgerät zu den Männern am Unglücksort in Somerset, rund 90 Kilometer südöstlich von Pittsburgh, vorzudringen, berichteten US-Medien am Freitag. Gouverneur Mark Schweiker sagte auf einer Pressekonferenz: "Es bewegt sich, und es könnte sehr schnell gehen."

Die Bergleute hatten am Mittwochabend in 100 Meter Tiefe versehentlich einen älteren, mit Wasser gefüllten Stollen angebohrt. Die Wassermassen brachten den Stollen, in dem die Männer arbeiteten, zum Einsturz. Noch immer dringt Wasser in die Mine und bedroht das Leben der Bergleute.

Schweiker, ermutigte die Hilfskräfte und feuerte sie bei ihrem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit an. "Seien Sie mit ihren Herzen, Seelen und Händen dabei", sagte er. Am Donnerstag hatten Klopfzeichen die Hoffnung genährt, dass zumindest einige der Männer noch am Leben sind.