Gruselfund auf Frachter Arbeiter entdecken Tausende Spinnen
Unbeliebter Passagier: Außer Bauteilen hatte das Schiff auch Tausende Spinnen an Bord
Foto: Port Authority of Guam/ APHagatna - Die Behörden der Insel Guam haben ein Schiff zurückgeschickt, das Tausende Spinnen an Bord hatte. Das Landwirtschaftsministerium der Insel sagte, dass Hunderte großer Spinnen und Tausende kleinerer Tiere gesehen wurden, als Hafenarbeiter begannen, Wärmedämmung und Balken für Häuser aus dem Schiff "M.V. Altavia" auszuladen. Guam ist die größte Insel des Marianen-Archipels im westpazifischen Ozean und ist nichtinkorporiertes Territorium der USA.
Die Fracht wurde zurück auf das Schiff gebracht, am Freitag teilte das Landwirtschaftsministerium mit, dass der Frachter nicht anlegen dürfe. Zuletzt hatte er in Südkorea angelegt. "Wenn es so viele Spinnen in so verschiedenen Größen gibt, ist das definitiv ein Befall", sagte der Direktor des Landwirtschaftsministeriums, Joseph Torres. Aus dem Ministerium hieß es, man wisse nicht, um welche Art von Tieren es sich handele. Es sei aber eine Art, die es normalerweise nicht auf Guam gebe. Man befürchte, die Spinnen könnten der Natur auf der Insel schaden. "Es gibt die Spinnen nicht auf Guam", sagte Torres. "Wir wollen sie hier auch nicht haben."
Das Schiff hatte Bauteile und Zubehör für Häuser geladen, aus denen ein Dorf für 18.000 Zeitarbeiter entstehen sollte. Bevor das Schiff anlegte, waren der Zoll und die Quarantänebehörde an Bord gegangen und hatten grünes Licht für die Entladung der Ware gegeben. Als aber die Hafenarbeiter die Spinnen sahen, wurden die Container zurück auf das Schiff beordert.