Guatemala: Dutzende Menschen sterben durch Erdrutsche - DER SPIEGEL
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Guatemala Dutzende Menschen sterben durch Erdrutsche

Nach Dauerregen und mehreren Erdrutschen hat der Präsident von Guatemala den nationalen Notstand ausgerufen. Mindestens 38 Menschen kamen seit Samstag ums Leben - nach Angaben der Feuerwehr könnte es noch deutlich mehr Todesopfer geben.
Unglücksstelle in Guatemala: Hier wurde ein Bus von einem Erdrutsch verschüttet
Unglücksstelle in Guatemala: Hier wurde ein Bus von einem Erdrutsch verschüttet

Unglücksstelle in Guatemala: Hier wurde ein Bus von einem Erdrutsch verschüttet

Foto: STR/ REUTERS
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Guatemala-Stadt - Von heftigen Regenfällen ausgelöste Erdrutsche haben in Guatemala am Wochenende mindestens 38 Menschen getötet. Dutzende weitere wurden am Sonntag vermisst - ein Feuerwehrsprecher gab an, dass man insgesamt mit bis zu hundert Todesopfern rechnen müsse.

Der erste Erdrutsch begrub am Samstagmittag auf einer Fernstraße einen Bus teilweise unter Geröllmassen. Dabei kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben. Präsident Alvaro Colom rief daraufhin den nationalen Notstand aus. Der Präsident sprach von einem tragischen Tag.

Stunden später ereignete sich nach Behördenangaben auf derselben Fernstraße in 90 Kilometer Entfernung ein weiterer Erdrutsch. Dabei wurden mindestens zehn Menschen getötet - einige in verschütteten Fahrzeugen, andere, die die Opfer bergen wollten. Mindestens 60 Menschen wurden vermisst.

Guatemala wird seit Tagen von heftigen Regenfällen heimgesucht, Tausende Menschen mussten vor Erdrutschen in Sicherheit gebracht werden.

sto/apn/Reuters