Guatemala: Vulkan Pacaya spie Lava und Asche - DER SPIEGEL
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Guatemala Vulkan Pacaya spie Lava und Asche

Ein leuchtendes Spektakel hat Pacaya seinen Anwohnern beschert. In einer Serie von Explosionen stieß der Vulkan in Guatemala große Mengen Asche, Lava und glühendes Gestein aus. 1350 Menschen mussten ihre Dörfer räumen, konnten aber inzwischen wieder heimkehren.
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Guatemala-Stadt - Der internationale Flughafen von Guatemala-Stadt war vorübergehend geschlossen worden. Nach drei Stunden heftiger Aktivität beruhigte sich der rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt gelegene Berg wieder etwas.

Wie das Institut für Vulkanologie mitteilte, hatte sich am Sonntag eine Serie von Explosionen im Kraterinneren ereignet. Der Vulkan schleuderte daraufhin große Mengen Asche, Lava, Steine und Sand bis zu 5000 Meter hoch in die Luft. Über Guatemala-Stadt sowie den Städten Escuintla, Sacatepequez und Chimaltenango ging ein Ascheregen nieder, in der näheren Umgebung des Vulkans fielen sogar bis zu zwei Zoll große Steine vom Himmel. Die Behörden verhängten die so genannte Alarmstufe Rot. Präsident Alfonso Portillo schaltete sich in die Koordinierung der Rettungsarbeiten ein.

Der 2252 Meter hohe Pacaya ist einer der drei aktivsten der insgesamt 33 Vulkane des mittelamerikanischen Landes. Er war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder ausgebrochen, zuletzt im Mai und September 1998.