Hässlichster Hund der Welt: Bulldogge Zsa Zsa holt den Titel - DER SPIEGEL
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Fotostrecke: Wau, sind die hässlich!

Foto: Jeff Chiu / AP

"World's Ugliest Dog Contest" Köter-Kür

Die Bulldoggen-Dame Zsa Zsa ist der "hässlichste Hund der Welt". Bei dem seit fast 30 Jahren stattfindenden Wettbewerb überzeugte sie die Jury mit Persönlichkeit und langer Schlabberzunge.
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Schiefe Schnute, abstehende Zähne und eine lange, aus dem Mund heraushängende Zunge: Damit ist die Englische Bulldogge Zsa Zsa zum "hässlichsten Hund der Welt" gewählt worden. Das neun Jahre alte Tier gewann am Samstagabend den Wettbewerb "World's Ugliest Dog" im kalifornischen Petaluma, wie der Sender ABC7 berichtete.

Hundehalterin Megan Brainard bekommt 1500 Dollar (1290 Euro) Preisgeld und einen Flug nach New York, wo sie und ihre Bulldogge für ein Fernsehinterview zur Verfügung stehen müssen. So steht es in dem 15 Paragrafen umfassenden Regelwerk für den "World's Ugliest Dog Contest". Dort ist außerdem festgeschrieben, dass alle Hunde gesund und geimpft sein müssen. Kosmetische Eingriffe sind verboten, gefragt ist: Natürlichkeit.

Wie bei jedem anständigen Hässlichkeitswettbewerb kommt es aber nicht allein auf das Äußere an. Auch die Persönlichkeit der Hunde beeinflusst angeblich die vierköpfige Jury, die in diesem Jahr bestand aus: dem lokalen Radiochef ("Playing your favorite hits, and having fun with our KZST listeners since 1971!"), einem PR-Berater, einer Morgenshow-Moderatorin sowie einer NBC-Korrespondentin.

3000 Kilometer Anreise

Der diesjährige Gewinner stammt nach Angaben der Veranstalter aus einer Welpenfarm im Bundesstaat Missouri. Im Alter von fünf Jahren wurde Zsa Zsa von der Hundeschutzorganisation "Underdog Rescue" erworben. Heute lebe sie mit ihrer Besitzerin in Anoka, Minnesota, mehr als 3000 Kilometer entfernt vom Ort der Entscheidung.

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15 Tiere hatten an der diesjährigen Auflage des seit fast 30 Jahren laufenden Wettbewerbs teilgenommen. Im vergangenen Jahr hatte die Mastino-Napoletano-Hündin Martha gewonnen. Der Wettbewerb sei ein Zeugnis dafür, dass nicht der Stammbaum ein Haustier ausmache, schreiben die Veranstalter. Der Event feiere vielmehr "die Unvollkommenheiten, die alle Hunde besonders und einzigartig machen".

löw/dpa/AP

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