Hamburg: Weltkriegsbombe in Eppendorf entschärft - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Eppendorf Weltkriegsbombe in Hamburg entschärft

Auf einer Baustelle in Hamburg-Eppendorf war eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt worden. Etwa 6000 Anwohner hatten ihre Wohnungen räumen müssen. Jetzt ist der Blindgänger entschärft.
Ein Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes: Etwa 6000 Anwohner hatten ihre Wohnungen verlassen müssen
Ein Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes: Etwa 6000 Anwohner hatten ihre Wohnungen verlassen müssen

Ein Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes: Etwa 6000 Anwohner hatten ihre Wohnungen verlassen müssen

Foto: Bodo Marks/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr hat am Donnerstagabend einen gefährlichen Blindgänger entschärft. Der Zünder sei mit einem Hochdruck-Wasserschneidgerät herausgefräst und der Detonator gesprengt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. "Jetzt ist wieder alles sicher." Die Sperrmaßnahmen könnten aufgehoben werden.

Die 250-Kilo-Bombe hatte einen Langzeit-Säurezünder. Dieser war bei Bauarbeiten bereits ausgelöst worden, was die Entschärfung besonders riskant gemacht hatte. Mitarbeiter einer Firma hatten die Bombe englischer Bauart auf einer Baustelle entdeckt.

Etwa 6000 Anwohner hatten ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch der Luftraum über Hamburg war vorsorglich gesperrt worden. Zahlreiche Straßen waren nicht passierbar, Buslinien wurden umgeleitet.

mka/dpa