"Hare Krishna": Ex-Beatle wollte Einbrecher mit Religion vertreiben - DER SPIEGEL
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"Hare Krishna" Ex-Beatle wollte Einbrecher mit Religion vertreiben

In Oxford verhandelt ein Gericht gegen einen Mann, der den Ex-Beatle George Harrison überfallen haben soll. Dabei wurde nun auch der Tathergang aufgerollt.
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Oxford - Der 57-jährige Harrison gab in seiner schriftlichen Zeugenaussage zu Protokoll, er und seine 52-jährige Ehefrau Olivia seien nachts von dem Geräusch zersplitternder Glasscheiben geweckt worden. Dem Einbrecher sei er in der Küche begegnet. Als dieser geschrieen habe, habe er seinerseits "Hare Krishna" zurückgerufen. Dann habe der Mann ihn überwältigt und auf ihn eingestochen. "Ich erinnere mich lebhaft an einen heftigen Stich und daran, wie Luft aus meiner Lunge entwich und sich Blut in meinem Mund sammelte." Der Attentäter wurde von der Polizei festgenommen.

In dem Strafprozess geht es vor allem um die Frage, ob der Einbrecher Michael Abram, der am 30. Dezember 1999 in Harrisons Schloss bei London eingebrochen war, zurechnungsfähig ist. Seine Anwälte plädieren auf Unzurechnungsfähigkeit, weil der psychisch Kranke damals in dem Glauben gelebt habe, von Harrison besessen zu sein.