Harrisons Erkrankung: McCartney in Tränen aufgelöst - DER SPIEGEL
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Harrisons Erkrankung McCartney in Tränen aufgelöst

Ex-Beatle Paul McCartney hat seinen todkranken Freund George Harrison in einer New Yorker Klinik besucht. Danach brach McCartney in Tränen aus.
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London - Die drei noch lebenden Beatles sind wieder zusammen - aus traurigem Anlass. Paul McCartney, 59, und Ringo Starr, 61, trafen sich vergangene Woche bei George Harrison, 58, in der Staten Island-Universitätsklinik in New York, wo Harrison wegen eines Gehirntumors behandelt wird.

Starr und McCartney waren vom Anblick ihres ehemaligen Musikerkollegen erschüttert. Harrison ist stark abgemagert und sieht sehr schwach aus. McCartney war so mitgenommen, dass er in Tränen ausbrach, so der Fotograf Jorie Gracen, ein alter Bekannter der "Fab Four". Erst Anfang des Monats hatte McCartney in einem Interview bekannt: "George ist wie ein Bruder für mich".

Mit seinem neuen Song "A Horse To Water" kehrte Harrison vor einem Monat ins Musikgeschäft zurück. Diese Aufnahme war die erste seit seiner letzten Krebsbehandlung. Anfang Mai 2001 war ihm in der Mayo-Klinik in den USA ein Krebsgeschwulst auf der Lunge entfernt worden. 1998 war der Gitarrist bereits wegen Kehlkopfkrebs behandelt worden. Danach galt er nach einer Strahlentherapie als geheilt.