kurz & krass Panzer statt Abrissbirne
Wer ein Haus abreißen will, braucht keinen Kran mit Abrissbirne - ein Panzer tut es auch. Polizisten müssen eine Frau überzeugen, dass deren Wohnung keinen Gleisanschluss hat. Und ein Elefant spielt Mundharmonika. Die kuriosesten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie sich durch:
Panzer als Abrissbirne benutzt
Kasota - Wenn schon abreißen, dann wenigstens dabei Spaß haben: Im kleinen Örtchen Kasota im US-Bundesstaat Minnesota ist ein Haus mit schwerem Kriegsgerät dem Erdboden gleichgemacht. Ein britische Panzer, Modell FV432, fuhr insgesamt vier Mal durch das 150 Jahre alte Gebäude - zum Vergnügen der zahlreichen Schaulustigen. "Das ist verrückt", sagte einer von ihnen. "Ich wünschte, wir könnten so etwas die ganze Zeit sehen."
Es dauerte etwa 25 Minuten, bis das Gebäude im Ortszentrum komplett abgerissen war. "Wir haben schon eine Scheune abgerissen, aber noch nie ein Haus", sagte Tony Burglum von der Firma "Drive-A-Tank", die Panzer an Privatleute vermietet. "Es ging alles glatt", sagte Burglum. Für den Panzer sei das Holzgebäude ein Kinderspiel gewesen. Die Besitzer wollen auf dem Grundstück ein neues Haus bauen.
Elefantendame in US-Zoo spielt Mundharmonika
Washington - Eine 36 Jahre alte Elefantendame im National Zoo in Washington hat sich als begeisterte Musikantin geoutet. In einem von der Zooverwaltung veröffentlichten Video spielt die asiatische Elefantin Shanthi mit ihrem Rüssel auf einer Mundharmonika. Das Instrument ist am Gehegezaun angebracht. Shanthi spielt dem Zoo zufolge auch dann, wenn kein Mensch zu sehen ist. Das Tier sei der Musik zugeneigt, sagte ihre Pflegerin Debbie Flinkman. Andere Elefanten würden die Mundharmonika zwar auch bemerken, interessierten sich aber kaum dafür.
Frau verknotet Polizeiantenne
Schwerin - Aus Frust über einen Polizeieinsatz hat eine Frau in Schwerin die Antenne eines Streifenwagens verknotet. Die Beamten waren nachts wegen Ruhestörung alarmiert worden und beendeten eine Party. Die 28-Jährige war darüber so erbost, dass sie von den Beamten unbemerkt zum Streifenwagen ging, die Funkantenne verbog und daraus einen Knoten formte, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde die Frau jedoch von einer Zivilstreife beobachtet. Bei der Übeltäterin wurde ein Alkoholwert von 1,3 Promille gemessen.
Mexikanerin täuscht Neunlings-Schwangerschaft vor
Mexiko-Stadt - Hätte es gestimmt, wäre es eine Weltsensation gewesen: Im Januar hatte die Mexikanerin Karla Vanessa Pérez verkündet, sie sei laut Diagnose ihres Arztes im vierten Monat mit Neunlingen schwanger, die Kinder sollten am 20. Mai per Kaiserschnitt zur Welt kommen. Damit hatte sie seinerzeit Schlagzeilen gemacht. Doch jetzt teilten die Gesundheitsbehörden im nordmexikanischen Bundesstaat Cohahuila mit, die Frau sei gar nicht schwanger. Außerdem habe die 32-Jährige zusammen mit ihrem Mann auch keine Drillinge, wie sie gegenüber Medien behauptet hatte. Vielmehr seien die Kinder vier, zwölf und 15 Jahre alt.
Entführung entpuppt sich als Partyspaß
Schleife - Die vermeintliche Entführung einer Frau in Ostsachsen hat für erhebliche Aufregung und einen größeren Einsatz der Polizei gesorgt. Ein Anwohner hatte im Landkreis Görlitz beobachtet, wie maskierte Männer eine Frau in ein Auto zerrten und mit ihr davonbrausten. Die Polizei leitete eine Fahndung ein und errichtete Straßensperren. Zugleich überprüfte sie das Kennzeichen, das sich der Zeuge gemerkt hatte.
Nach der Befragung des Autobesitzers und weiteren Ermittlungen konnte die Polizei bereits wenig später Entwarnung geben: Die Aktion entpuppte sich als harmloser Höhepunkt einer Junggesellenparty. "Entführt" worden war die künftige Ehefrau des Mannes, der mit Freunden zusammen in einem Lokal feierte. Die Polizei riet dazu, bei der Planung solcher Aktionen in der Öffentlichkeit stets vorab auch das zuständige Polizeirevier zu informieren.
Betrunkene will mit Rangierlok nach Hause fahren
Bremen - Eine betrunkene Frau hat in Bremen versucht, mit einer Rangierlokomotive nach Hause zu fahren. Die 26-Jährige kletterte nachts in einem Rangierbahnhof auf das abgestellte Fahrzeug, so die Polizei. "Vorne auf der Lok befindet sich eine total betrunkene Frau und spielt Galionsfigur", meldete der Lokführer den Beamten. Diese überzeugten die junge Frau davon, dass ihre Wohnung keinen Gleisanschluss hat. Ausgenüchtert konnte die 26-Jährige später mit einem richtigen Personenzug die Heimreise antreten.
Verkehrsrüpel macht Blitzer-Fotos mit Stinkefinger
München - Ein Jugendlicher aus München ist binnen weniger Wochen 26-mal auf seinem Motorrad geblitzt worden und hat dabei teils auch noch den ausgestreckten Mittelfinger auf den Fotos verewigt. Sein Leichtkraftrad hatte der 17-jährige Raser getunt, um überhaupt schneller als mit Tempo 100 fahren zu können. Die Tempoverstöße in einem Münchner Tunnel werden für den geständigen Jugendlichen teuer: Für jedes der 26 Fotos, bei denen er mehr als 31 Kilometer pro Stunde zu schnell war, sind 160 Euro Bußgeld, drei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot fällig.