Hausexplosion in Itzehoe: Retter bergen vierte Leiche - DER SPIEGEL
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Hausexplosion in Itzehoe Retter bergen vierte Leiche

Einsatzkräfte haben nach der Explosion eines Mehrfamilienhauses in Itzehoe den letzten Vermissten tot in den Trümmern gefunden. Der 45-jährige Hausbewohner ist das vierte Todesopfer des Unglücks.
Trümmerfeld in Itzehoe: Letzter Vermisster tot gefunden
Trümmerfeld in Itzehoe: Letzter Vermisster tot gefunden

Trümmerfeld in Itzehoe: Letzter Vermisster tot gefunden

Foto: Axel Heimken/ dpa
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Itzehoe - 16 Stunden suchten Rettungskräfte in den Trümmern des Hauses nach Überlebenden - dann hatten sie traurige Gewissheit: In der Nacht zum Dienstag fanden sie auch die Leiche des letzten Vermissten. Das teilte die Polizei mit. Durch die schwere Explosion wurden zudem 15 Menschen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Bei dem vierten Todesopfer handelt es sich um einen 45-jährigen Hausbewohner. Die Explosion hatte das Haus am Montagmorgen vollständig zerstört. Ihre Druckwelle beschädigte auch etliche angrenzende Gebäude. Etwa hundert Menschen durften daher nicht in ihre Wohnungen zurück, Statiker sollten die Häuser zunächst begutachten. Betroffene wurden in Hotels untergebracht.

Bis spät in die Nacht hatten Spürhunde und Rettungskräfte unter den Trümmern nach dem letzten Vermissten gesucht. Helfer mussten den Schutt teils mit bloßen Händen abtragen. Rund 365 Rettungskräfte waren im Einsatz. Polizisten sichern weiterhin die Unglücksstelle.

Die Kriminalpolizei hatte bereits am Montag Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Auf der Straße vor dem Mehrfamilienhaus gab es Sanierungsarbeiten - anfangs war daher vermutet worden, ein Bagger habe eine Gasleitung beschädigt. Laut Polizei gibt es aber noch keine Hinweise auf die Ursache der Explosion. Dennoch wurde in den Straßen rund um die Unglücksstelle das Gas abgestellt.

In dem Wohnhaus waren elf Menschen gemeldet. Zwei der Toten - neben dem 45-Jährigen ein 36-Jähriger, den die Einsatzkräfte am Montagvormittag geborgen hatten - und vier Verletzte hatten in dem Haus gewohnt. Der dritte Tote, ein 58-Jähriger, war Bauarbeiter. Bei dem vierten Toten handelt es sich um einen bisher nicht identifizierten Mann.

ulz/dpa

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