Hawaii und Schweiz: Fallschirmspringer zu Tode gestürzt - DER SPIEGEL
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Hawaii und Schweiz Fallschirmspringer zu Tode gestürzt

Schwarzes Wochenende für den Fallschirmsport: Gleich drei Springer stürzten zu Tode. Vor der Küste Hawaiis starben ein deutscher Sprunglehrer und seine japanische Schülerin bei einem Tandemsprung, in Sitten kam ein Schweizer Sportler ums Leben.
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San Francisco/Sitten - Das Unglück vor Hawaii ereignete sich am Freitag, als das Tandem-Paar das Landeziel auf festem Boden verfehlte und etwa 300 Meter vom Strand entfernt im Wasser auf ein Riff stürzte. Nach Angaben von Rettungsschwimmern wurden der 69- Jährige und die 33-jährige Touristin von dem Fallschirm unter Wasser gehalten. Mit Messern mussten sie aus den verwickelten Seilen befreit werden. In "extrem kritischen Zustand" wurden die beiden Opfer in ein Krankenhaus geflogen, wo sie später für tot erklärt wurden, berichtete der lokale Fernsehsender KGMB am Samstag (Ortszeit).

Nach Angaben des Leiters der Fallschirm-Schule, Frank Hinshaw, stammte der 69-Jährige aus Ostdeutschland und lebte seit acht Jahren teilweise auf der Hawaii-Insel Oahu. Der Sportler habe mehr als 10.000 Sprünge absolviert und sei in hervorragender körperlicher Verfassung gewesen, erklärte Hinshaw. Der Unfallhergang wird noch untersucht.

In Sitten in der Schweiz stürzte am Samstagnachmittag ein 52-jähriger Fallschirmspringer zu Tode. Der aus dem Kanton Waadt stammende Mann absolvierte mit dem lokalen Aeorclub einen Fallschirmsprung aus etwa 4000 Metern Höhe, wie die Polizei mitteilte. Aus zunächst ungeklärten Gründen öffnete sich dabei sein Hauptfallschirm nicht. Der Notfallschirm öffnete sich zwar automatisch, konnte sich jedoch nicht entfalten. Der Mann stürzte so in den Tod. Die Behörden leiteten eine Untersuchung über die genaue Ursache des Unglücks ein.