Texas: Heißluftballon hatte vor Absturz vermutlich Kontakt mit Stromleitung - DER SPIEGEL
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Abgestürzter Heißluftballon in Texas Ermittler vermuten Kontakt mit Hochspannungsleitung

16 Menschen starben beim Absturz eines Heißluftballons in Texas. Ermittlungen haben nun den Verdacht erhärtet, dass der Ballon vor dem Unglück eine Hochspannungsleitung berührte.
Absturzstelle in Texas
Absturzstelle in Texas

Absturzstelle in Texas

Foto: AP/Rodolfo Gonzalez/Austin American-Statesman
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Ein Heißluftballon mit 16 Menschen an Bord ist im US-Staat Texas vermutlich in eine Hochspannungsleitung geraten und brennend abgestürzt. Es gab keine Überlebenden, wie die Behörden mitteilten. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

Der Ballon war am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) bei Lockhart etwa 50 Kilometer südlich von Austin auf ein Feld gestürzt. Die Absturzstelle ist ein entlegener Ort, daher gab es kaum Augenzeugen. Eine Frau sagte der Lokalzeitung "Lockhart Post-Register", sie haben einen lauten Knall gehört und einen Feuerball gesehen. Sie habe zunächst gedacht, ein Traktor sei explodiert.

Auf Videos vom Unglücksort sind Stromleitungen zu sehen. Nach Informationen des örtlichen Senders Keye-TV wurden Überreste des Ballons direkt unter einer der Leitungen gefunden.

Offizielle Angaben zur Absturzursache gab es zunächst nicht, aber dem Sender CNN und anderen Medien zufolge halten Ermittler eine Kollision mit einer Leitung für wahrscheinlich. Die Flugaufsichtsbehörde FAA, die Transportsicherheitsbehörde NTSB und die Bundespolizei FBI schalteten sich in die Untersuchungen ein.

Es ist der bisher schlimmste Unfall dieser Art in den USA und der schlimmste weltweit seit 2013: Damals waren im ägyptischen Luxor 19 Menschen beim Absturz eines Ballons getötet worden. In den USA starben 2014 drei Menschen während eines Ballon-Festivals in Virginia, als ihr Ballon in eine Stromleitung geriet.

ulz/dpa

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