Herbststürme: Europaweit mindestens 15 Tote - DER SPIEGEL
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Herbststürme Europaweit mindestens 15 Tote

Die Zahl der Opfer nach den ersten Herbststürmen steigt weiter an. So kamen beim Absturz eines italienischen Militärhubschraubers sechs Menschen ums Leben.
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Rom/London - Zwei Insassen des abgestürzten Militärhubschraubers wurden am Dienstag noch vermisst. Wie die Behörden mitteilten, stürzte der Hubschrauber in der Nacht bei stürmischem Wetter nahe der Insel Capraia ins Meer.

In der Nordsee wurde ein Mitglied einer dänischen Bergungsmannschaft bei einer Rettungskation eines deutschen Frachters getötet, ein weiterer Retter wurde schwer verletzt. Alle acht Besatzungsmitglieder des deutschen Schiffs wurden unverletzt geborgen. Die "Faros" war am Montagabend während eines Sturms vor der dänischen Westküste leckgeschlagen.

Seit Montag kamen in Frankreich, Großbritannien und Irland außerdem acht weitere Menschen durch Sturmfolgen ums Leben, meist bei Autounfällen.

In Großbritannien drohen nach Behördenangaben weiterhin 30 Flüsse, über die Ufer zu treten. Das Eisenbahnunternehmen Railtrack erklärte, es habe allein in Südengland etwa 1000 Bäume von den Schienen geräumt.

Die britischen Versicherungen korrigierten ihre Schätzungen über den angerichteten Schaden nach unten. Ein Sprecher der Versicherungsvereinigung sagte, der Schaden sei offenbar nicht so groß wie 1990, als ein Sturm Kosten in Höhe von umgerechnet 6,7 Milliarden Mark verursachte.

Nach Angaben des deutschen Wetterdienstes sollen in den kommenden Tagen weitere Tiefs vom Atlantik heranziehen. Damit muss auch am Mittwoch im Ärmelkanal und den angrenzenden Küstenregionen mit Sturmböen gerechnet werden.