Hilfsbereitschaft Wurstflut in Meißen
Nachdem Medien über den Lebensmittelsnotstand in den ostdeutschen Hochwassergebieten berichtet hatten, kämpft die Stadt Meißen nun gegen eine neues Problem: Überschwängliche Hilfsbereitschaft droht die Anwohner nun in Würstchen ersticken zu lassen.
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Allein aus Cottbus kam am Samstag nach Meißen eine komplette Lkw-Ladung mit Brot, Brötchen, Trockennahrung und Milch. Eine Fleischfabrik in Hoyerswerda schickte 5000 Bockwürste und mehrere hundert Kilogramm Fleisch. "Es ist eigentlich eine wunderbare Sache, die da läuft, aber wir wissen nicht mehr, wohin. Woanders ist derweil vielleicht wirklich Notstand", hieß es am Samstagabend aus dem Krisenstab des Landratsamtes.
"Wir haben keine Versorgungsschwierigkeiten, im Gegenteil: Wir haben bereits unseren Hilfskräften Lebensmittel verteilt, damit diese nicht schlecht Werden", sagte Landrätin Renate Koch (CDU).