Hintergrund Immer wieder Unglücke mit Achterbahnen
Hamburg - In den vergangenen Jahren hat es auf Jahrmärkten, Volksfesten oder in Freizeitparks in Deutschland mehrere Unglücke gegeben:
Juli 2000: Ein 30 Jahre alter Mann stirbt in Chemnitz beim Sturz aus einer Achterbahn-Gondel. Er hatte offensichtlich während der Fahrt die Sicherheitsbügel gelöst.
November 1996: Auf dem Hamburger Dom stoßen zwei Bahn-Gondeln zusammen. Acht Menschen werden verletzt. Die Achterbahn "Wilde Maus" wird kurzzeitig stillgelegt und vom TÜV überprüft.
September 1996: Auf dem Münchner Oktoberfest werden bei einem Unglück mit der Achterbahn "Euro" 30 Menschen verletzt. Zwei Züge waren zusammengestoßen.
Juli 1996: Bei einem Unfall an einem Karussell auf dem Kiliani- Volksfest in Würzburg werden 16 Menschen verletzt. Laut Polizei setzten sich die Gondeln in Bewegung, als die Passagiere einsteigen wollten.
April 1996: Beim Brand der neu errichteten Achterbahn "Colorado Adventure" im "Phantasialand" werden fünf Menschen leicht verletzt. Das Feuer, das bei Schweißarbeiten ausbrach, richtete einen Schaden in Höhe von mehreren Millionen Mark an. 130 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Das bislang schlimmste Unglück auf einem Volksfest ereignete sich im April 1981 auf dem Hamburger Dom, als ein Karussell und ein Kran zusammenprallen: 7 Menschen sterben, 15 werden zum Teil schwer verletzt.