Höhlendrama Schweizer Studenten lebend gefunden
Besancon - Das teilte ein Taucher der Rettungsmannschaften am Freitag vor Ort mit. Die Helfer hatten versucht, einen Tunnel in den Fels zu bohren, um zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Dazu hätten sie allerdings zehn Meter Fels durchstoßen müssen. Einen Kontakt zu den acht Schweizer Studenten, die seit Mittwoch in der Goumois-Höhle gefangen sind, hatten die 140 Retter lange Zeit nicht herstellen können.
Probleme hatte den Helfern der Wasserstand in der Höhle bereitet: Trotz ununterbrochener Pumparbeiten sank er wegen neuer Regenfälle kaum ab.
In der Nacht trafen Angehörige der Vermissten in Goumois ein. Sie werden psychologisch betreut und vom Schweizer Konsul in Mülhausen laufend über den Stand der Rettungsversuche informiert.
"Das ist ein Kampf gegen die Zeit und gegen das Wasser", hatte der Verwaltungschef der Region Franche-Comté, Alain Gehain, noch am Morgen geäußert: "Wir sind immer noch zuversichtlich, dass wir sie lebend herausholen."