Honorar-Ranking: Harald Schmidt hängt Günther Jauch ab - DER SPIEGEL
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Honorar-Ranking Harald Schmidt hängt Günther Jauch ab

100.000 Euro kostet ein Abend mit Harald Schmidt. Günther Jauch bekommt man schon für 80.000 Euro. Und wenn die Firma für die Moderation der Betriebsfeier Birgit Schrowange einlädt, sollte das den Angestellten schon sehr zu denken geben.
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Hamburg - Late-Night-Talker Harald Schmidt hat damit TV-Quotenkönig Günther Jauch von der Spitze der Liste verdrängt, wie der am Dienstag vorab veröffentlichte Honorar-Report des Wirtschaftsmagazins "Impulse" ergab. Jauch kann dem Bericht zufolge bis 80.000 Euro verlangen.

An Schmidt und Jauch kommen andere TV-Größen nicht ran: ARD-Talker Reinhold Beckmann kassiert mit 30.000 Euro nicht einmal ein Drittel des Schmidt-Honorars, sein ZDF-Kollege Johannes B. Kerner kommt nach Angaben von "Impulse" auf 25.000 Euro. Dafür habe sich die als geschäftstüchtig geltende Verona Feldbusch innerhalb von zwei Jahren auf den dritten Rang der Fernsehprominenten vorgearbeitet. Sie kann danach bis zu 60.000 Euro pro Auftritt verlangen - doppelt so viel wie im Jahr 2000.

Von Nachrichtensendungen oder politischen Talkshows bekannte Gesichter wie Ulrich Wickert und Sabine Christiansen lassen sich ihre seriöse Erscheinung nach der Aufstellung mit 25.000 Euro entlohnen. Sandra Maischberger bringt es in der jährlich erstellten Liste auf 15.000 Euro, 5000 mehr als im Vorjahr. In dieser Preisklasse sind auch die Boulevard-Talker Nina Ruge und Birgit Schrowange zu haben. Entertainer Götz Alsmann ("Zimmer frei") liegt ebenfalls bei 15.000 Euro.