Hotelbrand in Kenia: Hunderte Touristen gerettet - DER SPIEGEL
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Hotelbrand in Kenia Hunderte Touristen gerettet

500 Touristen, darunter 300 Deutsche und 100 Österreicher, sind knapp einem verheerenden Hotelbrand in Mombasa, Kenia, entkommen. Die Vier- und Fünf-Sterne-Hotels des "African Safari Clubs" brannten ab.
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Nairobi/Berlin - Die Gäste blieben offenbar unverletzt. Unter den Touristen sind rund 300 Deutsche gewesen. Zunächst war von 100 die Rede. Auch 170 Touristen eines österreichischen Reiseveranstalters waren unter den Hotelgästen. Davon waren etwa 100 Österreicher, der Rest stammt aus den östlichen Nachbarländern.

Nach Angaben der kenianischen Polizei war am Montagabend gegen 19 Uhr Ortszeit in einer Ferienanlage mit vier Luxushotels ein Brand ausgebrochen. Das Feuer habe gelöscht werden können. Die kenianische Polizei schloss einen Terroranschlag aus. Der Schweizer Hotelbesitzer ging nach Medienberichten von Brandstiftung aus.

Das Feuer sei von einer Patrouille der deutschen Feldjäger bemerkt worden, sagte am frühen Dienstagmorgen ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin. Die Feldjäger hätten die Polizei und andere deutsche Soldaten alarmiert. Die Bundeswehrangehörigen, die sich im Rahmen der Anti-Terror-Operation "Enduring Freedom" in Mombasa aufhalten, hätten sich an der Rettung der Touristen beteiligt.

Die Betroffenen seien in anderen Hotels untergebracht worden, hieß es in der Nacht. Die Feuerwehr habe wegen explodierender Gasbehälter die Flammen nur schwer löschen können. Der Brand sei im Hotel Paradise Beach ausgebrochen und habe rasend schnell auf die anderen Hotels übergegriffen. Neben der normalen Feuerwehr hätten auch die kenianische Marine und Streitkräfte in die Brandbekämpfung eingegriffen.