Hubschrauber-Unglück: War der Pilot betrunken? - DER SPIEGEL
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Hubschrauber-Unglück War der Pilot betrunken?

Eine Woche nach dem Hubschrauber-Absturz in Hamburg zeichnet sich ab: Der Pilot stand offenbar unter Alkoholeinfluss.
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Hamburg - Die Obduktion habe ergeben, dass der Bundeswehrangehörige erheblich Alkohol im Blut hatte, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Bei dem Absturz des Rettungshubschraubers waren am vergangenen Donnerstag alle fünf Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, darunter eine Ärztin im Praktikum.

Mit einer militärischen Trauerfeier gedachte das Lufttransportgeschwader 63 in Hohn bei Rendsburg der fünf Toten des Rettungshubschrauber-Absturzes. "Am frühen Vormittag des 14. März änderte sich durch das schwere Unglück unser Leben", sagte Oberst Hans-Jürgen Miunske am Mittwoch vor Angehörigen der Opfer und den Mitarbeitern des Geschwaders. Zwei Mann der Besatzung gehörten dem Geschwader an, die drei anderen Opfer waren in Hamburg stationiert. Rund 600 Trauergäste nahmen an der halbstündigen Andacht teil, darunter die meisten Angehörigen der Unglücksopfer.

Der Pilot des am Donnerstag voriger Woche abgestürzten Rettungshubschraubers, der 42-jährige Hauptmann Dieter Sparding, und der 32-jährige Bordmechaniker, Hauptfeldwebel Dirk von Soosten, gehörten zu der Luftwaffeneinheit. Die anderen Opfer waren ein Rettungsassistent, eine 28-jährige Ärztin der Marine, beide vom Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, und ein ziviler Notarzt.

In der Hamburger Michaeliskirche soll an diesem Donnerstag die zentrale Trauerfeier mit einer Gedenkrede von Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust (CDU) stattfinden.