Hubschrauberfirma Wiederholt Schlagzeilen durch Unfälle
München - Das 1982 gegründete Unternehmen gilt als erfolgreicher Anbieter von Rettungs-, Charter- und Spezialflügen. Es machte aber schon in der Vergangenheit wiederholt durch spektakuläre Unfälle Schlagzeilen.
Schlagartig bekannt wurde die Firma 1983, als Gründer Johann Knaus Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Österreich fliegen durfte. Einen ersten Rückschlag erlebte Knaus, als er 1992 abstürzte und sich lebensgefährlich verletzte. Zwei Jahre später kehrte er ins Cockpit zurück. An seiner Seite stand seitdem auch sein Sohn Roy, mit gerade 18 Jahren der jüngste Berufspilot Österreichs. 1995 stürzten beide zusammen ab, blieben jedoch unverletzt. 1997 verunglückte Johann Knaus bei einem weiteren Absturz tödlich. Sohn Roy übernahm die Firma.
Unter Roy Knaus begann die Firma zu expandieren, erweiterte ihre Standorte und stieg in die Luftrettung ein. Das Wachstum ist bis heute ungebrochen; mittlerweile zählen zwölf Hubschrauber zum Unternehmen. Im vergangenen Jahr gab es aber zwei neue Rückschläge: Zunächst stürzte im Februar in St. Johann ein Rettungshelikopter ab. Dabei kam eine verletzte deutsche Skiurlauberin ums Leben. Und im Juni stürzte ein Knaus-Helikopter in Tschagguns ab, der Pilot starb.