Hurrikan "Florence": Flüsse sollen weiter steigen - DER SPIEGEL
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"Florence" Flusspegel drohen nach Tropensturm weiter zu steigen

1500 gesperrte Straßen, hunderttausende Menschen ohne Strom - die Folgen von Tropensturm "Florence" klingen nur langsam ab. Und die Wasserstände haben ihr Maximum noch nicht erreicht.
Hilfsmittellieferung in Wilmington
Hilfsmittellieferung in Wilmington

Hilfsmittellieferung in Wilmington

Foto: Mark Wilson / AFP
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Die Menschen an der Südostküste der USA kämpfen weiter mit den Folgen des Tropensturms "Florence". Experten erwarten, dass die Überflutungen sich noch ausweiten werden.

Die Stadt Wilmington in North Carolina war wegen Überflutung fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile wurden zwei Straßen wieder eröffnet. Der Katastrophenschutz errichtete drei Standorte für die Lebensmittel- und Wasserversorgung der 120.000-Einwohner-Stadt.

Die Behörden warnen die Anwohner davor, voreilig in die Katastrophengebiete zurückzukehren. "Die Straßenbedingungen beginnen sich in einigen Teilen unseres Bundesstaats zu verbessern, aber steigende Bäche, Ströme und Flüsse machen es immer noch unsicher, zu reisen", sagte Roy Cooper, der Gouverneur von North Carolina.

Wasserstände mit Rekordwerten

Die Ausläufer von "Florence" brachten auch starke Regenfälle in die Bundesstaaten Mississippi, Tennessee sowie in den Nordosten der USA. Die Wasserstände vieler Flüsse in den betroffenen Gebieten erreichten Rekordwerte und traten über die Ufer.

Laut Katastrophenschutzbehörde Fema sind noch immer 1500 Straßen wegen Hochwasser unpassierbar. Viele Schulen blieben geschlossen. Mehr als 347.000 Menschen hatten den Energieversorgungsunternehmen zufolge weiterhin keinen Strom. Zwischenzeitlich waren es fast eine Million gewesen.

Mindestens 32 Menschen sind in den drei Bundesstaaten North Carolina, South Carolina und Virginia an den Folgen des Unwetters gestorben. Der entstandene Sachschaden wird von Experten laut US-Medienberichten auf 17 bis 22 Milliarden Dollar geschätzt.

Am Montag hatte sich die US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen ein Bild von der Lage gemacht. Auch Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass er die betroffene Region in dieser Woche besuchen will. Einen Termin dafür hat das Weiße Haus bisher noch nicht bekanntgegeben.

bbr/dpa/Reuters/AP