Hurrikan in Mexiko: "Dean" brachte verheerenden Regen - Tote und Obdachlose - DER SPIEGEL
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Hurrikan in Mexiko "Dean" brachte verheerenden Regen - Tote und Obdachlose

Die sintflutartigen Regenfälle im Gefolge des Hurrikans "Dean" haben in Mexiko ein Dutzend Todesopfer gefordert und die Häuser von mehreren Hundertausend Menschen zerstört. Dem Urlauberparadies Cancún raubte der Wirbelsturm ein Drittel seiner Sandstrände.
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Mexiko-Stadt/Cancun - Hurrikan "Dean" war Mitte der Woche im Bundesstaat Veracruz ein zweites Mal in Mexiko an Land gegangen. Dann hatte er sich rasch abgeschwächt und aufgelöst. Jedoch brachte "Dean" sintflutartige Regenfälle mit, die in den zentralmexikanischen Staaten Erdrutsche und Schlammlawinen auslösten und die Flüsse über die Ufer treten ließen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums
kamen durch die schweren Regenfälle insgesamt zwölf Menschen ums Leben. Die Häuser von rund 200. 000 meist armen Familien wurden durch die Kraft des Wassers beschädigt oder zerstört, teilte das Ministerium heute weiter mit.

Zuvor hatte der Hurrikan bei seinem Zug über die Halbinsel Yucatán zwar Verwüstungen angerichtet, aber keine Menschenleben gefordert. Insgesamt wurden nach Angaben des Landwirtschaftsministerium 300. 000 Hektar Agrarflächen beschädigt.

Das mexikanische Urlauberparadies Cancún blieb zwar von
der vollen Wucht des Hurrikans verschont. Das von "Dean"
aufgepeitschte Meer hat aber gut ein Drittel seiner
Hauptattraktion, der Sandstrände, weggewaschen. Bereits vor zwei Jahren investierte Mexiko Millionen von Euro, um den damals vom Hurrikan "Wilma" weggespülten Sand wieder aufzufüllen. Betroffen sind zwölf Kilometer der 31 Kilometer langen Hotelzone Cancúns.

kai/dpa/AP

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