Hurrikan "Stan" wütet an mexikanischer Golfküste
Veracruz - Mit Windgeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometern prallte Hurrikan "Stan" auf die mexikanische Golfküste.
Vor allem in der Stadt Veracruz richtete er erhebliche Schäden an. Bäume wurden umgerissen und tief liegende Stadtteile überflutet. Berichte über Verletzte oder Tote lagen den dortigen Behörden zunächst nicht vor. Der Unterricht an den Schulen fiel vorsorglich aus. Auch der Hafen der Stadt, einer der größten Mexikos, wurde geschlossen.
"Stan" verlor nach Auftreffen an Land allerdings schnell an Stärke und wurde inzwischen zum Tropensturm herabgestuft. Der heftige Regen flaute vorerst jedoch nicht ab. In El Salvador fielen nach Behördenangaben 41 Menschen dem heranziehenden Hurrikan zum Opfer. In Nicaragua wurden neun Leichen gefunden. Vier weitere Tote gab es in Honduras und drei in Guatemala. In Costa Rica wurde eine 36 Jahre alte Frau getötet, deren Haus von einer Schlammlawine begraben wurde. Auch im südmexikanischen Staat Chiapas kam ein Mensch in den Fluten ums Leben, weitere Personen wurden vermisst. Die Gesamtzahl der Toten erhöhte sich damit auf mindestens 59.