Ikea-Rabatt: König Kurts Frau poliert am Image - DER SPIEGEL
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Ikea-Rabatt König Kurts Frau poliert am Image

Echtes soziales Engagement oder medienträchtige PR-Aktion zur Aufbesserung des ramponierten Rufes? Immerhin ist Sachsens prominenteste Rabattjägerin, die Ehefrau von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, aus Schaden offenbar klug geworden.
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Dresden - Beim schwedischen Möbelmulti Ikea hatte das Ministerpräsidenten-Ehepaar mit einem geschätzten Jahresgehalt von 400.000 Mark einen Rabatt in Höhe von 132 Mark ausgehandelt. Stürme der Entrüstung folgten, ebenso lautstarke Forderungen, der entrückte Sachsen-Premier möge von seinem Amt zurücktreten.

Biedenkopfs Frau ist nun offensichtlich an Wiedergutmachung interessiert. Der Sonder-Rabatt kommt einem guten Zweck zugute. Biedenkopfs Ingrid machte ihre Ankündigung wahr und spendete ein Bett für die Babyklappe "KALEB e.V", in der Mütter Neugeborene anonym abgeben können.

Wie die Leiterin der Einrichtung, Margret Mehner, am Freitag in Dresden mitteilte, hatte Biedenkopf die Babyklappe Ende November besucht. Dabei sei ihr berichtet worden, dass noch ein Bett benötigt werde. Vor rund 14 Tagen sei dies im Wert von 130 Mark schließlich angeliefert worden.

Damit ist nun alles geklärt - fast zumindest. Schließlich hat das rabattfreudige Ministerpräsidenten-Ehepaar bei einer Shopping-Tour noch einen Sonderbonus abgestaubt. Diesmal bei Karstadt. Und wieder waren es 15 Prozent. Ob die Biedenkopfs auch diese Summe spenden wollen, haben sie noch nicht mitgeteilt.