Immobilie in Alaska: Mega-Iglu sucht Käufer - DER SPIEGEL
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Bauruine in Alaska: Ein Iglu über vier Stockwerke

Foto: AP/Brad Fisher

Immobilie in Alaska Käufer für Mega-Iglu gesucht

Riesiges Iglu, renovierungsbedürftig, in ruhiger Lage abzugeben: In Alaska steht eine äußerst ungewöhnliche Immobilie zum Verkauf. Der aktuelle Besitzer preist das große Potential des Gebäudes - es zu erschließen, dürfte allerdings teuer werden.
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Anchorage - Beim Örtchen Cantwell in Alaska steht eine der ungewöhnlichsten Immobilien des US-Bundesstaates: ein riesiges Iglu, einst als Hotel errichtet, aber nie eröffnet, heute gleichzeitig Bau-Kuriosum und Touristenattraktion. Diese Verkörperung eines Alaska-Klischees stehe zum Verkauf, schreibt die Nachrichtenagentur AP. Der Preis beträgt 300.000 Dollar.

Das Gebilde ist nicht im besten Zustand. Es wurde vor mehr als 40 Jahren aus Balken und Brettern errichtet. Das Gebäude wurde aber nie fertiggestellt, auch Bauschritte mit Beton änderten nichts daran. Das Iglu ist vier Stockwerke hoch, hat einen Durchmesser von gut 30 Metern und steht auf einem 15-Hektar-Grundstück, das im Verkaufspreis inbegriffen ist.

Im Inneren tobten sich Randalierer aus, zündeten gelegentlich Böller, ehe das Iglu verrammelt wurde. Besitzer Brad Fisher sieht dennoch großes Potential. Die Lage - rund 20 Kilometer von Cantwell entfernt - ist im Winter ideal für Snowmobil-Fans, im Sommer für Wanderer. Fisher sieht schon ein Restaurant und ein Öko-Hotel entstehen.

Selbst investieren will er allerdings nicht. Offenbar schrecken ihn die Kosten in Millionenhöhe. Beispielsweise gibt es keinen Stromanschluss. Allein für diesen wurden einst 1,3 Millionen Dollar veranschlagt. "Wenn man das Geld hat, um es ans Laufen zu kriegen, könnte man zweifelsfrei ein Geschäft daraus machen, schon allein wegen der Lage", sagt Fisher. "Jeder hält an und schaut es sich an."

Ihm gehört das Iglu seit 1996 als Teil seines Familienbetriebs. Er hat schon in der Vergangenheit versucht, es loszuwerden. Auch wenn sich wieder kein Käufer findet, will er es nicht abreißen. "Es ist hier, um zu bleiben", sagt er.

ulz/AP

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