Indien bangt um eingeschlossene Tunnelarbeiter - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Seit neun Tagen verschüttet Indien bangt um eingeschlossene Tunnelarbeiter

Den Rettern läuft die Zeit davon: Seit neun Tagen sind am Fuße des Himalaya drei Arbeiter verschüttet. Helfer können die Männer über einen kleinen Schacht versorgen. Doch nun steigt der Wasserpegel in dem eingestürzten Tunnel.
Tunnelbaustelle in Indien: Rettungskräfte versuchen, eingeschlossene Arbeiter zu befreien
Tunnelbaustelle in Indien: Rettungskräfte versuchen, eingeschlossene Arbeiter zu befreien

Tunnelbaustelle in Indien: Rettungskräfte versuchen, eingeschlossene Arbeiter zu befreien

Foto: STR/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Rettungskräfte in Indien versuchen, drei eingeschlossene Tunnelarbeiter zu befreien. Die Männer sitzen nach dem Einsturz eines Highway-Tunnels am Fuße des Himalaya in der Falle. Das Unglück hatte sich vor neun Tagen ereignet.

Da der Tunneleingang versperrt sei, werde von oben 42 Meter vertikal zu den Eingeschlossenen hinunter gebohrt, teilte der indische Katastrophenschutz NDRF mit. Der Tunnel nahe der Ortschaft Bilaspur fülle sich langsam mit Wasser, das an manchen Stellen schon einen Meter tief sei, sagte Surjeet Singh Guleria vom NDRF. "Die Arbeiter sitzen an einer erhöhten Stelle."

Zunächst hatten Helfer einen kleinen Versorgungsschacht zu den Eingeschlossenen geschaffen. Somit können die Arbeiter mit Wasser und Nahrungsmitteln wie Keksen und Nüssen versorgt werden. Über eine herabgelassene Kamera mit eingebautem Mikrofon kommunizieren zwei der Arbeiter mit den Helfern. Der dritte Mann wird vermisst.

Schlammiger Boden erschwert die Rettungsarbeiten. Als die Bohrmaschine am Wochenende zudem mehrfach ausfiel, seien die Angehörigen vor Ort in Tränen ausgebrochen, berichtete der Nachrichtensender NDTV.

wit/dpa

Mehr lesen über