Indien: Betrunkene Elefanten trampeln Menschen zu Tode - DER SPIEGEL
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Indien Betrunkene Elefanten trampeln Menschen zu Tode

Im nordostindischen Bundesstaat Assam ist es zu einem tödlichen Zwischenfall mit Elefanten gekommen. In einem entlegenen Dorf tranken die Kolosse erst einmal den ganzen Reisbier-Vorrat der Bevölkerung - dann richteten Sie ein Blutbad an.
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Hamburg - Drei Menschen, darunter auch ein vierjähriger Junge, kamen laut "Times Online" ums Leben, als die Herde in dem Dorf Teok Kathoni wütete. Die Dorfbewohner versuchten, die Elefanten mit Trommeln und Feuerwerkskörpern zu verscheuchen - blieben damit aber zunächst erfolglos. Die Elefanten rannten durch das Dorf und zertrampelten dabei viele Hütten.

Unfälle mit Elefanten häufen sich derzeit in der Gegend. Wildlife-Experten führen das darauf zurück, dass der Lebensraum der grauen Riesen in den letzten Jahren durch Abholzung stark geschrumpft ist. Dadurch kämen sie auf ihren Streifzügen immer häufiger in besiedeltes Gebiet. Assam hat die Indiens größte Elefantenpopulation - geschätzte 5300 Tiere.

In den letzten fünf Jahren haben Elefanten insgesamt 239 Menschen in dem Bundesstaat getötet. 265 der Tiere kamen durch Menschenhand ums Leben.

dab