Indien Hunderte Tote nach schweren Unwettern
Neu Delhi - Nach tagelangen heftigen Regenfällen bleibt die Wetterlage im Bundesstaat Andhra Pradesh schwierig. 1,5 Millionen Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf, mehr als 200 starben. Armee und Zivilschutz müssen Tausende eingeschlossene Menschen befreien. Mehr als 300.000 Überlebende wurden in Notunterkünften untergebracht.
Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich der Fluss Krishna in einen See verwandelt und Tausende Häuser überflutet hat. 500.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Im angrenzenden Bundesstaat Karnataka bessert sich die Situation allmählich.
Der Monsun in Südasien dauert normalerweise von Juni bis Ende September. In der diesjährigen Regenzeit kosteten Überschwemmungen und heftige Regenfälle in Indien mehr als 1400 Menschen das Leben. Im vergangenen Jahr starben fast 3000 Menschen.