Indien: Eingeschlossene Minenarbeiter
Indien Kumpel nach Grubenunglück verschüttet
Bei einem Grubenunglück in Indien sind mindestens sieben Menschen gestorben. Die Nachrichtenagentur AP meldet zehn Tote. Weitere Arbeiter könnten noch eingeschlossen sein. Ein Erdrutsch hatte am späten Donnerstagabend einen Teil eines Kohlebergwerks nahe Lalmatia im Nordosten des Landes verschüttet, wie die Betreibergesellschaft Eastern Coalfields bestätigte.
Die genaue Zahl der Eingeschlossenen ist unklar. Lokale Medien berichteten von bis zu 50 Arbeitern. Die Polizei sprach von 17 Verschütteten. S. K. Singh, Generaldirektor des betroffenen Bergwerks, widersprach diesen Angaben: "Einige weitere Arbeiter könnten noch eingeschlossen sein, aber nicht mehr als zehn."
Erst am frühen Morgen erreichten Rettungsmannschaften den Unfallort, auch der nationale Katastrophenschutz NDRF wurde eingesetzt. Dichter Smog habe frühere Rettungsarbeiten verhindert, hieß es aus der Betreibergesellschaft. Die Eastern Coalfields gehört zum staatlichen Kohleförderer Coal India.
Indien: Eingeschlossene Minenarbeiter
Nach Angaben des indischen Kohleministeriums ist die Zahl der tödlichen Unfälle in indischen Kohlebergwerken rückläufig. Im Jahr 2015 starben demnach 37 Menschen in Bergwerken der staatlichen Betreibergesellschaft Coal India, 141 wurden schwer verletzt.