Indien: Mindestens 18 Menschen sterben bei Massenpanik - DER SPIEGEL
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Trauerfeier in Mumbai Tote und Verletzte bei Massenpanik in Indien

Tausende wollten in Mumbai dem verstorbenen Gelehrten Syedna Mohammed Burhanuddin die letzte Ehre erweisen. Doch vor dem Haus des Geistlichen kam es zu einer Massenpanik. Mindestens 18 Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt.
Trauerfeier in Mumbai: Tote und Verletzte bei Massenpanik in Indien
Trauerfeier in Mumbai: Tote und Verletzte bei Massenpanik in Indien

Trauerfeier in Mumbai: Tote und Verletzte bei Massenpanik in Indien

Foto: PUNIT PARANJPE/ AFP
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Mumbai - Bei einer Massenpanik während einer Trauerfeier im westindischen Mumbai sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur PTI berichtetet, ereignete sich das Unglück in der Nacht zum Samstag (Ortszeit). 40 Menschen wurden demnach verletzt. Die Nachrichtenagentur AP berichtet sogar von 50 Verletzten.

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Trauerfeier für Religionsführer: Massenpanik in Mumbai

Foto: PUNIT PARANJPE/ AFP

Den Berichten zufolge hatten sich Tausende Trauernde vor dem Anwesen des islamischen Gelehrten Syedna Mohammed Burhanuddin versammelt. Er war demnach Anführer der schiitischen Glaubensgemeinschaft Dawoodi Bohra und am Freitag im Alter von 102 Jahren gestorben. Seine Anhänger wollten ihm die letzte Ehre erweisen.

Die Ursache der Massenpanik war zunächst unklar. Augenzeugen berichteten AP, dass immer weiter Menschen vor das Haus des Religionsführers strömten. "Die Regierung und die Polizei haben dem nicht viel Beachtung geschenkt", zitiert die Agentur einen Trauernden. Die Menge sei schließlich gegen die Zäune des Anwesens gedrückt worden. Polizei und Veranstalter hatten nach eigener Aussage nicht mit einem solchen Andrang gerechnet.

Beim späteren Trauerzug durch die Metropole säumten Zehntausende die Straßen. Der Geistliche wurde im Süden der Stadt in einem Mausoleum beigesetzt.

Immer wieder kommt es in Indien zu fatalen Massenpaniken. Erst im Oktober 2013 waren beim Hindu-Fest Dussehra mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen, als vor einem Tempel Panik ausbrach. Im Februar 2013 waren beim größten Hindu-Pilgerfest auf dem Bahnhof von Allahabad mehr als 35 Menschen gestorben. Im Jahr 2008 starben mehr als 200 Menschen vor dem Chamunda-Tempel bei Jodhpur.

gam/dpa/AFP/AP

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