Indien: Mindestens 39 Tote nach Überschwemmungen - DER SPIEGEL
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Indien Mindestens 39 Tote nach Monsun-Überschwemmungen

Starke Regenfälle haben in Südindien Überschwemmungen verursacht. Mindestens 39 Menschen kamen ums Leben, Zehntausende wurden obdachlos.
Überschwemmungen im südindischen Bundesstaat Kerala
Überschwemmungen im südindischen Bundesstaat Kerala

Überschwemmungen im südindischen Bundesstaat Kerala

Foto: AFP
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Bei schweren Überschwemmungen sind im südindischen Bundesstaat Kerala in den vergangenen Tagen mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Die seit Ende Mai anhaltenden Monsunregenfälle haben zudem fast 20.000 Häuser zerstört, teilten die indischen Behörden mit. Demnach wurden etwa 33.400 Menschen obdachlos. Der Sachschaden liegt bei knapp einer Milliarde Euro.

Die für die Jahreszeit üblichen Monsunregenfälle seien in diesem Jahr außerordentlich heftig ausgefallen, hieß es. Es seien die zweitschlimmsten Überflutungen seit 1924, sagte der Regierungschef der betroffenen Provinz Kerala, Pinarayi Vijayan. Um Dammbrüche zu vermeiden, mussten die Behörden aus 27 Speicherseen Wasser ablassen.

Im Bundesstaat Kerala liegt auch die bei Touristen beliebte Malabarküste. Auch hier gab es Überschwemmungen, insgesamt mussten 54 Touristen evakuiert werden.

fek/dpa