Indien: Wildhüter erschießen menschenfressenden Tiger - DER SPIEGEL
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Zwei Tote Indische Wildhüter erschießen menschenfressenden Tiger

Seinem Hunger fielen allem Anschein nach zwei Menschen zum Opfer, deshalb musste ein Tiger in Indien nun selbst sterben. Eine Gruppe Wildhüter erlegte ihn.
Jäger mit dem getöteten Tiger: Raubkatze soll zwei Menschen gefressen haben
Jäger mit dem getöteten Tiger: Raubkatze soll zwei Menschen gefressen haben

Jäger mit dem getöteten Tiger: Raubkatze soll zwei Menschen gefressen haben

Foto: STR/ AFP
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Neu Delhi - Ein Tiger aus Indien hat seine Jagd auf Menschen mit dem Leben bezahlt. Das Raubtier soll vor gut einer Woche zuerst einen Bauern im Bundesstaat Kerala getötet haben. Wenige Tage später fiel er nach Überzeugung der Behörden über eine Teepflückerin in Tamil Nadu her, auch sie starb. Die Verantwortlichen gaben das Tier daraufhin zum Abschuss frei, zudem wurde ein Team von Wildhütern gebildet, wie die Fortverwaltung in Tamil Nadu mitteilte.

Mitte der Woche hätten die Jäger den Tiger schließlich gesichtet. Er habe noch versucht, seine Jäger anzugreifen, doch hätten diese ihn getötet, sagte ein Behördensprecher.

In Indien leben nach Angaben des dortigen Umweltministeriums etwa 70 Prozent aller Tiger auf der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort 2226 Tiger gezählt, während es vier Jahre zuvor nur 1700 Tiere gewesen waren. Trotz dieses Zuwachses gelten die Raubkatzen aufgrund der großen Nachfrage nach Tigerprodukten in China und Südostasien sowie eines schrumpfenden Lebensraums als bedroht.

jbe/dpa