Indonesien: Erdrutsch begräbt mindestens 40 Menschen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Indonesien Erdrutsch begräbt mindestens 40 Menschen

Tagelang hat es geregnet, dann löste sich die Erde. Im Osten Indonesiens haben mehrere Erdrutsche mindestens 40 Menschen getötet. Wegen der verschlammten Straßen können Rettungskräfte die Unglücksorte nicht erreichen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Jakarta - Die Behörden erklärten, zahlreiche Straßen seien durch die Schlammmassen blockiert. Daher sei es den Rettern bisher nicht gelungen, schweres Gerät zu den Unglückorten zu bringen.

Freiwillige suchen nun nach Überlebenden. In den Bezirken Cibal und Lambaleda seien 40 Leichen geborgen worden, erklärte der Leiter der Rettungsbemühungen, Rustam Pakaya. Rund 30 Menschen würden vermisst.

"Eine Rettungsmannschaft gräbt auf der Suche nach Überlebenden, aber wir haben wegen des schlechten Wetters und des schweren Regens Probleme", sagte ein Regierungssprecher. Auf der ostindonesischen Insel Flores wurden mindestens zehn Häuser mitsamt ihren Bewohnern fortgeschwemmt, sagte der Chef des betroffenen Bezirks dem Rundfunksender ElShinta.

Indonesien leidet in diesem Jahr unter besonders heftigem Monsun. Im Februar wurden bei Überschwemmungen in der Hauptstadt Jakarta und ihrer Umgebung Dutzende Menschen getötet, Hunderttausende mussten aus ihren überfluteten Häusern flüchten.

wal/AP/Reuters/AFP/dpa