Indonesien: Mehr als 600 Erdbebenopfer geborgen - DER SPIEGEL
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Indonesien Mehr als 600 Erdbebenopfer geborgen

Eine Woche nach dem schweren Erdbeben vor Sumatra ist die Zahl der Todesopfer auf 616 gestiegen. Behörden-Angaben zufolge sind bei dem Erdstoß der Stärke 8,7 mehr als 3200 Menschen auf der Insel Nias verletzt worden. Helfer suchen weiterhin unter den Trümmern nach Überlebenden.
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Jakarta - Damit bleibt die vorläufige Opferzahl noch hinter den ersten Schätzungen zurück. Die Vereinten Nationen hatten befürchtet, dass dem Beben etwa 1300 Menschen zum Opfer gefallen sein könnten. Ein leichtes Nachbeben der Stärke 4,8 versetzte unterdessen heute die Überlebenden auf Nias in Panik.

Die Insel Nias war von den Folgen des verheerenden Seebebens vom 26. Dezember weitgehend verschont geblieben. Durch den Erdstoß der Stärke 9,0 und eine nachfolgende Flutwelle waren alleine in Indonesien mehr als 220.000 Menschen getötet worden oder wurden zunächst noch vermisst.

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